Absam ist eine am Fuße des Karwendelgebirges auf 632 m Seehöhe gelegene und 6.474 Einwohnern zählende Gemeinde im Inntal.
Wanderer und Pilger, die über den Jakobsweg wandern, verweilen gern in der schmucken Gemeinde.
Das Erscheinungshaus, Pilgerstätte und Spirituelles Zentrum der Gläubigen aus nah und fern, verhalf Absam dazu ein bekannter Wallfahrtsorte in Tirol zu werden.
Im Jahre 1797 sah die 18jährige Rosina Bucher ein Frauenbild in einer Fensterscheibe, das sich nicht mehr endfernen lies.
2000 wurde die Wallfahrtskirche zur Basilika erhoben.
Jakob Stainer (1617 bis 1683) ist wohl der berühmteste Sohn seiner Gemeinde. Seines Zeichens Geigenbauer lebte und arbeitete er hier und fertigte die besten Geigen seiner Zeit Nördlich der Alpen.
Das Gemeindemuseum Absam hat sich dem Leben und Wirken des Meisters und seiner Handwerkskunst gewidmet.
Zur Faschingszeit – Narrenzeit – sind hier in Absam die „Matschgerer“ unterwegs – alle 4 Jahre findet dieser Umzug mit dieser ausgelassenen Gesellschaft statt. Dann ist die Zeit der Hexen, Zottler, Tschaggler, Spiegeltuxer, Bären und wie sie alle heißen angebrochen.
Nichts desto Trotz gibt es in jedem Jahr einen festlichen Umzug durch die Straßen und Aufführungen der „Matschgerer“ in den Gasthöfen des Ortes.
Wer mehr über die Geschichte und die Figuren wissen möchte sollte das Matschgerermuseum in Absam einmal besuchen oder einfach online durch die Matschgerer – Homepag surfen.

