Tirol's Geschichte
im laufe der Jahrhunderte.


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Kleiner geschichtlicher Steifzug durch Tirol

Wissenswertes über Tirol im Laufe der Jahrhunderte

Die „Geburtsstunde“ Tirols

Von 1004 bis 1094

Um 1004 wird das spätere Tirol vom Herzogtum Bayern getrennt.
Die Kaiser Heinrich II. und Konrad II übertragen die Grafschaften Vinschgau, Bozen und Trient dem Bischof von Trient und die Grafschaft Norital (früher Eisack und Unterinntal), dem Bischof von Brixen, um die überaus wichtige Kaiserstraße, den Brennerweg, in sicherer Hand zu wissen.

Die Grafschaft im Pustertal geht 1094 in den Besitz des Bischof von Brixen über.
Der Bischof von Trient und der Bischof von Brixen sind somit auch Landesherren und führen nun den Titel "Fürstbischof".
Sie übertragen ihre weltliche Macht den Vögten oder Schutzherrn. Dies sind vor allem die Grafen von Eppan, Andechs und Tirol. Geben den Willen der Bischöfe werden die Vögte im Laufe der Zeit die eigentlichen Machthaber im "Land im Gebirge"
Die Grafen von Tirol, benannt nach ihrer Stammburg Tirol oberhalb von Meran, sind hierbei die erfolgreichsten. Die Grafen von Tirol geben schließlich dem ganzen Land den Namen.

Geschichte in Stichpunkten

Bei Schwaz wird um 1138 St. Georgenberg zur Benediktinerabtei erhoben. Das bestehende Kollegiatsstift wurde in das Prämonstratenserstift Wilten umgewandelt. Das Stift erhielt 1138 durch Papst Innozenz II seine urkundliche Bestätigung.

Um 1170
soll am Lajener Ried bei Klausen Walther von der Vogelweide auf dem Vogelweiderhof geboren worden sein.

1180 – Gründung Innsbrucks
Durch die Verlegung des andechsischen Marktes vom linken auf das rechte Innufer durch die Grafen von Andechs, wird Innsbruck gegründet.

1232
Im Halltal werden die ersten Salzvorkommen entdeckt.

1248
Die Grafen von Andechs sterben aus. Der Graf Albert III. von Tirol vereinigt erstmals die Grafschaften im Etsch-, Eisack- und Inntal.

1250
Burg und Stadt Bruneck werden durch den Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg erbaut.

1253
Meran erhält eine Münzstätte. Hier werden die Etsch-Kreuzer geschlagen.

1285 - 1295
Der eigentliche Gründer der Tiroler Landeseinheit ist Graf Meinhard II. von Tirol-Görz. König Rudolfs von Habsburg erhebt ihn als seinen treuen Kampfgefährten zum Reichsfürsten und belehnt ihn mit dem Herzogtum Kärnten.

1271
Kitzbühl wird das Stadtrecht verliehen.

Um 1280
entsteht die älteste farbige Darstellung des Tiroler Landeswappens über dem Eingang zur Oberkapelle auf Schloß Tirol.
Albert III. verwendete das Wappen jedoch schon vor 1250 als Siegel.

1314
Durch die Eisackschlucht zwischen Kollmann und Bozen wird Der Kuntersweg gebaut. Hier wird erstmals Sprengpulver verwendet

1335
Durch den Tod Herzog Heinrichs, des Sohnes Meinhards II stirbt die männliche Linie der Meinhardiner aus.
Als ihre rechtmäßige Landesherrin wird Margarethe Maultasch von den Tiroler Stände unterstützt. Kärnten fällt an die Habsburger

Andreas Hofer Freiheitskämpfer und Tirol’s Nationalheld

Am 22. November 1767 in St. Leonard in Passeier in Bozen – Südtirol, erblickte Andreas Hofer das Licht der Welt.
Er war Gastwirt im Gasthaus „Am Sande“ und Viehhändler.
In den Tiroler Befreiungskriegen führte Andreas Hofer 1809 die Tiroler drei Mal siegreich in den Kampf gegen Napoleons Truppen.

Die Zwangsaushebung von Rekruten für die Bayerische Armee war für die Tiroler der berühmte Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte.
Am 9. April 1809 begann der Aufstand in der Tiroler Hauptstadt Innsbruck.
An der Spitze der antibayerischen Bewegung stand Andreas Hofer.
Am 11. April setzten sich bei Sterzing die Tiroler Freiheitskämpfer unter Andreas Hofer gegen die Bayern durch.
12. April kam es zu Kampfhandlungen um Innsbruck. Zwei Tage später konnten die Österreicher in Innsbruck einziehen.
In einer blutigen Schlacht bei Wörgl setzen sich die bayerisch-französischen Truppen am 13. Mai erneut durch.
In den Schlachten am Bergisel (25. und 29. Mai), wurden am 29. Mai die bayerischen Truppen geschlagen.
Der Znaimer Waffenstillstand führte zur erneuten Besetzung Tirols durch napoleonische Truppen.
Dem Aufruf zum Landsturm folgte ein erneuter Sieg der Tiroler am 13. August.
Der Schönbrunner Frieden, der in Tirol als unbestätigt und als Betrug galt, motivierte Hofer erneut zum Aufstand, der jedoch am 1. November 1809 mit der Niederlage der Tiroler am Bergisel endete.
Der erneute Aufruf vom 11. November zum Widerstand zeigte wenig Wirkung.
Andreas Hofer der sich jetzt auf der Flucht befand, wurde von Franz Raffl verraten und am 28. Januar 1810 auf der Mähderhütte der Pfandleralm gefangen genommen.
In Mantua (Oberitalien) wurde er vor ein Kriegsgericht gestellt und zum Tode verurteilt.
Am 20. Februar 1810 wurde das Urteil durch erschissen, vollstreckt.

Seit 1823 liegt Andreas Hofer in der Hofkirche in Innsbruck begraben.

(Quelle: www.wikipedia.de)



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