Von 1004 bis 1094
Um 1004 wird das spätere Tirol vom Herzogtum Bayern getrennt.
Die Kaiser Heinrich II. und Konrad II übertragen die Grafschaften Vinschgau, Bozen und Trient dem Bischof von Trient und die Grafschaft Norital (früher Eisack und Unterinntal), dem Bischof von Brixen, um die überaus wichtige Kaiserstraße, den Brennerweg, in sicherer Hand zu wissen.
Die Grafschaft im Pustertal geht 1094 in den Besitz des Bischof von Brixen über.
Der Bischof von Trient und der Bischof von Brixen sind somit auch Landesherren und führen nun den Titel "Fürstbischof".
Sie übertragen ihre weltliche Macht den Vögten oder Schutzherrn. Dies sind vor allem die Grafen von Eppan, Andechs und Tirol. Geben den Willen der Bischöfe werden die Vögte im Laufe der Zeit die eigentlichen Machthaber im "Land im Gebirge"
Die Grafen von Tirol, benannt nach ihrer Stammburg Tirol oberhalb von Meran, sind hierbei die erfolgreichsten. Die Grafen von Tirol geben schließlich dem ganzen Land den Namen.
